Mode für Kids und Teens

Bloß nicht mit Kindern shoppen gehen

Bloß nicht mit Kindern shoppen gehen


Jung und frech
Unglaublich aber wahr: Auch unser Nachwuchs interessiert sich für Mode. Doch die Kleinen haben ein anderes Verständnis für Stil als wir. Sie lieben schrille Farben und ihre Stars aus wilden Actionserien dürfen natürlich nicht fehlen. Jedes Kleidungsstück muss individuell beschriftet sein und das Material spielt überhaupt keine Rolle. Kinder wissen noch nicht worauf es ankommt und deshalb müssen die Eltern diese schwere Arbeit für sie erledigen. Es wäre eine Frechheit, wenn ein kleiner Junge schon wie ein erfahrener Handwerker Tische zusammenbauen müsste. Diese Metapher lässt sich ebenso auf Kleidung übertragen. Auch wenn der Nachwuchs schimpft und motzt, die Eltern müssen mit. Es ist sogar am besten die Kleinen daheim zu lassen und alles für sie selbst einzukaufen. Kinder haben noch kein Gespür für Geld und sind im Endeffekt sogar traurig, wenn sie ein ganz bestimmtes T-Shirt nicht bekommen. Doch dabei ist es nur eine Sache des Preises. Viele Kleidungsstücke kosten ein halbes Vermögen, weil ein Star auf ihnen aufgemalt ist. Es wird nur für ein Label bezahlt, aber das können die Kleinen noch nicht wissen. Sie sind in der Welt des Konsums nicht bewandert und müssen solche Fakten erst einmal lernen. Dazu sind die Eltern da, die ihrem Nachwuchs solche Entscheidungsfragen abnehmen.

Individualität mit Stil
Auch Kinder wollen aus der grauen Masse herausstechen. Während Erwachsene mit teuren Marken und edlen Stoffen ihre Mitbürger beeindrucken, hat der Nachwuchs andere Präferenzen. Die Kleidung muss cool sein, im Normalfall gilt: Was im Fernsehen kommt, ist angesagt. Alles was Mutter und Vater für ihre junge Mitbewohner einkaufen, taugt nichts. Im Umkehrschluss müsste der Sohn bei jeder Shoppingtour dabei sein, doch dies kann nicht die Lösung des Problems sein. Die Eltern haben schließlich alle Zimmer im Haushalt selbst eingerichtet, ohne ihre Kinder nach Vorlieben befragt zu haben. Regale wurden nach Preis und Leistung ausgewählt, hätte der Nachwuchs entscheiden können, wäre ein großes Loch in der Haushaltskasse entstanden.
Junge Mode ist schnell vergänglich. Was gestern noch voll im Trend war, taugt morgen nicht mal als Waschlappen. Deshalb sollte Kleidung zwar individuell, aber dennoch neutral sein. So läuft keiner in Gefahr, dem Kind peinliche Kleidungsstücke zu kaufen. Ein schwarzes T-Shirt sieht zwar für den Kleinen langweilig aus, doch es erfüllt alle Zwecke. Dazu eine passende blaue Jeans und das Outfit ist perfekt. Das Alles kann auch im Internet bestellt werden, was zusätzliche Kosten spart.

Qualität als Auswahlkriterium
Besonders bei den Kleinen spielt eine hohe Qualität die größte Rolle bei der Kaufentscheidung. Der Stoff muss verträglich für die Haut sein und starke Belastungen aushalten. Jungs tollen gerne im Garten herum und da kann in der Hose schnell ein Riss entstehen. Damit das nicht passiert, sollte eine Kleidungsstück reißfest sein, Schmutzflecken müssen leicht entfernt werden können. Wenn sich diese dauerhaft in den Stoff reinfressen, kann die Kleidung nach dem Tragen sofort weggeschmissen werden. Da dies nicht Sinn der Sache ist und Kinder sowieso keinen großen Wert auf modische Details legen, sollte Qualität das ausschlaggebende Kriterium sein.
Als Material ist Baumwolle zu empfehlen. Diese verträgt sich optimal mit der zarten Kinderhaut und hält auch größeren Belastungen stand. Kaschmir ist zwar warm und fühlt sich sehr gut an, doch absolut ungeeignet zum Spielen. Kunststoffe wie Polyester sind billig, aber verleihen Kleidung einen billigen Touch. Oft wird Baumwollen mit mangelhaften Plastikstoffen kombiniert und als geschmeidig angepriesen. Davor sollte jeder auf der Hut sein, Erwachsene fallen auf solche Werbestrategien auch gerne rein. Der Anteil an reiner Baumwolle sollte in der Kleidung mindestens 70 % betragen. Wer eher Wert auf schöne Motive legt, hat die Qual der Wahl. Es gibt viele lustige Aufdrucke, die dem Kind ein Lächeln auf die Lippen zaubern.